Basko (1980-1988)


1980 wurde mein Wunsch nach einem Hund wieder ganz stark. Zum einen weil ich eigentlich immer einen Hund gehabt hatte aber auch weil ich mich damals allein in einem Haus etwas fürchtete. Mein Mann war zu der Zeit beruflich viel unterwegs, oft mehrere Wochen. Unsere Tochter war vier Monate alt und ich fühlte mich manchmal etwas allein. Und so zog Basko bei uns ein. Er entwickelte sich zu einem bildschönen, großen Schäferhund mit einem unglaublich freundlichen und gutmütigem Wesen.


Mit ihm lernten unsere Kinder laufen, indem sie sich mit den Händen in seinem Fell festhielten und sich an ihm hochzogen. Er stand dann ganz still und rührte sich nicht. Wenn sie dann standen und voller Stolz losließen, dann war auch Basko total begeistert und wedelte was das Zeug hielt. Das hatte meistens zur Folge, daß sie, von seinem Schwanz getroffen, wieder auf ihrem Popo landeten. Das störte aber weder die Kinder noch Basko und es wurde sofort ein neuer Versuch gestartet.

Im Winter wenn Schnee lag, zog er den Schlitten zur größten Begeisterung von Mareike und Hendrik.

Einmal allerdings hat er sich mit dem Schlitten und Hendrik oben drauf selbstständig gemacht. Die beiden verschwanden mit Höchstgeschwindigkeit um die nächste Ecke. Als ich endlich hintergekeucht kam, steckten sie in einer Hecke fest, zum Glück! Für Hendrik allerdings hatte sich diese Sache damit erledigt. Nun mußte ich wieder den Schlitten ziehen.

Basko war ein wunderbarer, kluger Hund und ich hätte mehr mit ihm arbeiten müssen. Er hatte soviel Potential. Heute würde ich vieles anders machen.

Ich habe mir seitdem immer einen Hund ausgesucht, der auch zu meiner Lebenssituation paßte.

Mein Basko starb mit acht Jahren ohne jede Vorwarnung. Eines Morgens lag er tot in seinem Korb. Wir wissen nicht warum, er war nie krank gewesen.

Basko, ich werde Dich nie vergessen.